Infos zur Bildung in Deutschland
Das Gute an der Bildung ist: Läßt man die Randbedingungen unverändert, bedeutet mehr Bildung weniger Kinder. Die Fertilität hängt nämlich von der Erwartung der Lebenschancen der Eltern für das Kind ab: In Deutschland bekommen sehr arme und sehr dumme Menschen Kinder: Weil sie eben zu doof sind und sich völlig falsche Vorstellungen von den Lebenschancen ihrer Kinder machen. Da hilft auch Privatnachhilfe nichts. Es gibt Nachhilfe in München, es gibt Nachhilfe in Hamburg, Nachhilfe in Köln (infos hier)... nichts hilft angemessen. Diese Leute denken nicht daran, daß ihr Kind ohne Bildung am Arsch ist und daß sie sich diese Bildung im Kapitalismus keinesfalls leisten können. Anderererseits kann man beobachten, daß auch *sehr* reiche Menschen (Millionär und aufwärts) rel. viele Kinder bekommen: Sie wissen genau, daß sie ihren Kindern, auch wenn es 3-5 sind, exzellente Bildungs- und damit Lebenschancen bieten können. Selbstverständlich werde ich keine Kinder bekommen, das wäre schlicht unverantwortlich: Wenn ich ein Kind heute in eine studiengebührenfreie Welt setze und in 20 Jahren festellen muß, daß ich mir die bis dahin eingeführten Studiengebühren nicht leisten kann (wer weiß schon was in 20 Jahren ist?) so habe ich die Bildungschancen meines Kindes versaut. Das ist dem Kind auf keinen Fall zumutbar. Nur eine vertragliche Zusicherung *VOR* der Schwangerschaft, daß bestimmte Bildungs- und Sozialleistungen auch noch in 20-30 Jahren bestand haben, könnte überhaupt zu mehr Kindern führen. Das ist keine Vollkaskomentalität, das ist schlicht verantwortungsvoll. Alternativ könnte ich mir das Studium meines Kindes evtl. nur unter extremen Verzicht auf andere Güter leisten. Das ist widerum mir nicht zumutbar, dafür daß ich oder meine Freundin dann schon 20 Jahre unentgeltlich eine Erziehungsleistung erbracht haben. Für eine Schwangerschaft gibt es ja nicht mal Schmerzensgeld, aber 'ne Geburt tut höllisch weh, fragt eure Mama.