d-gr-akademie

23Aug/11Off

Wieviel bringt die Lernsoftware von heute?

Über das Lernen wird schon seit sehr langer Zeit geforscht, es gibt unterschiedliche theoretische Ansätze, wie der Prozess eigentlich funktioniert. In moderner Software zum Lernen sind entsprechende Lösungen implementiert, das kann oft genauso gut funktionieren wie in der Schule. Einigen Lernenden hilft die Software sogar besonders effizient.

Erkenntnisse der Gehirnforschung

Man vermutet prinzipiell bei Lernprozessen drei Prinzipien: 1. die schlichte Wiederholung, 2. das Eingliedern in ein logisches (vom Gehirn zu bildendes) System und 3. die Verknüpfung von auditiven und visuellen, auch haptischen Elementen. All diese Prinzipien greift die Software auf, über die heute Lernprogramme vermittelt werden. Durch die Verbindung der Prinzipien wird der Konsolidierungsprozess beim Lernen unterstützt, die Lerninhalte sollen schließlich im Langzeitgedächtnis verankert werden.
Die amerikanischen Forscher Shiffrin und Atkinson entwickelten im Jahr 1968 das Mehrspeichermodell, das inzwischen als Klassiker der Lernforschung gilt. Nach diesem Modell erfüllt das Gedächtnis drei Funktionen: Es nimmt Informationen auf, speichert sie und ruft sie wieder ab. Zwischen Aufnahme und Speicherung wird noch selektiert, denn die meisten Informationen sind überflüssig und würden den Menschen heillos überfordern, wenn sie alle gespeichert würden. Dementsprechend unterteilten die beiden Forscher drei Gedächtnisarten, das sensorische, das Kurzzeit- (Arbeits-) und das Langzeitgedächtnis. Das Modell wird durch die Software der Lernprogramme (erfolgreich) genutzt. Das Grundprinzip: Im sensorischen Gedächtnis, auch Ultrakurzzeitgedächtnis genannt, wird in maximal sieben bis neun Sekunden entschieden, welche Relevanz eine Information hat. Nach dieser Zeitspanne wird die Information verworfen oder gelangt ins Arbeitsgedächtnis, hier findet eine Verarbeitung wahrscheinlich innerhalb von etwa drei bis fünf Minuten statt. In dieser Verarbeitungsphase wird entschieden, wo im System der menschlichen Denkmodelle die Information integriert wird (zum Beispiel im numerischen, visuellen, auditiven oder semantischen Gedächtnis). Durch mehrfaches Wiederholen relevanter Informationen gelangen diese ins Langzeitgedächtnis und werden dort verankert.

Die Nutzung des Modells durch die Software

Die Software der Lernprogramme funktioniert daher wie ein Karteikasten. Sie setzt auf die Wiederholung relevanter Lerninhalte, insbesondere beim Erlernen von Sprachen ist das sehr nützlich. Die Software ermittelt dabei eine Vergessenskurve, die auf dem Vergessensgrad pro Zeiteinheit beruht. Diese Entdeckung stammt vom deutschen Forscher Hermann Ebbinghaus. Im Allgemeinen werden beim Auswendiglernen innerhalb von 20 Minuten etwa 40 Prozent des Stoffes vergessen, innerhalb von 60 Minuten 55 Prozent. Nach einem Tag sind noch 34 Prozent des Gelernten im Langzeitgedächtnis. Die Software ermittelt nun die behaltenen und die vergessenen Inhalte und schiebt das endgültig Gelernte wie in einem Karteikasten nach hinten, das Vergessene wird immer wieder nach vorn geholt, bis es "sitzt". Diese Methode ist sehr effektiv.

22Aug/11Off

Die Menschen können noch viel aus der Vastu-Lehre lernen

Vastu ist als den Ursprung der europäischen Baukunst anzusehen und stammt im eigentlichen Sinne aus Indien. Die Vastu-Lehre sagt aus, dass auf der Erde positive sowie negative Einflüsse vorherrschen, die das Leben des Menschen stark beeinflussen. Hierbei handelt es sich um die Sonne, den Mond, die Planeten sowie die jeweiligen Himmelsrichtungen. Bei Vastu werden vor diesem Hintergrund die fünf Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Raum berücksichtigt. Der Raum, oder auch Äther genannt, ist für die Entstehung der anderen vier Elemente maßgeblich verantwortlich. Vastu sagt aus, dass in den vier Ecken eines Hauses die jeweiligen Elemente gelten und sich im Zentrum des Gebäudes der Äther mit der meisten Energie befindet.

Wenn der Mensch sein Leben sowie die Bauweise seines Hauses sowie die Einrichtung auf das Vastu ausrichten würde, hätte er die Möglichkeit, eine höhere Lebensqualität zu erlangen. Er würde seine Lebensumgebung in den Einklang mit alten und noch immer gültigen Gesetzen der Natur in Einklang bringen und somit eine grundsätzliche Basis für mehr Lebensfreude, Vitalität, Gesundheit sowie Harmonie schaffen.

So gilt der Osten im Vastu als die beste Himmelsrichtung, da hier die Sonne aufgeht, die eine enorme Kraft und Energie besitzt. Es beginnt ein neuer Tag, neue Hoffnungen ergeben sich. Ist der Eingang eines Hauses auf diese Himmelsrichtung ausgerichtet, kann der Mensch von der Kraft positiv profitieren. Durch die Sonne und den ultravioletten Strahlen wird im Nord- sowie Südosten die Gesundheit positiv beeinflusst. Dies gilt besonders für Herz, Kreislauf, Durchblutung sowie dem gesamten Stoffwechsel. Der Südwesten hingegen, der das Element Feuer vereint, gilt als nicht positiv für die Gesundheit sowie die Vitalität. Was jedoch nicht gleichbedeutend ist, dass das Element Feuer grundsätzlich bei der Lehre von Vastu als negativ gelten muss. Denn dieses Element verkörpert gleichzeitig Licht und Wärme. Der Südosten ist ebenfalls dem Element Feuer zugeordnet, so dass hier die Temperaturimpulse gleichauf höher sind als in den anderen Himmelsrichtungen.

Wird gegen die Grundgesetze des Vastu verstoßen, kann man davon ausgehen, dass beispielsweise chronische Erkrankungen gefördert werden würden. Um sich genauer mit der Lehre des Vastu zu beschäftigen, werden verschiedene Seminare angeboten, aus denen jeder viel positives Wissen ziehen kann.

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22Aug/11Off

Bessere Lernerfolge dank der Vastu-Lehre?

Vastu ist eine Lehre, die aus der altindischen Tempelgestaltung hervorgegangen ist und zunächst die Berücksichtigung der Himmelsrichtungen und der Raumgestaltungen auf das menschliche, auch spirituelle Empfinden betont. Damit hat Vastu große Ähnlichkeit mit dem chinesischen Feng Shui. Man hat bei der Forschung über die altindische Lehre festgestellt, dass ähnliche Prinzipien auch in Europa seit mehreren Jahrtausenden angewandt wurden. Inzwischen nutzen Wohndesigner Vastu, um konzentriertes Lernen und Arbeiten zu ermöglichen.

Die Grundprinzipien von Vastu

Die Himmelsrichtungen wirken auf verschiedene Weise positiv oder negativ auf den Menschen, vor allem durch den Einfluss von Sonne, Mond und Planeten. Daneben werden die Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft berücksichtigt. Moderne Raumgestaltung nutzt diese Erkenntnisse und stellt eine Harmonie zwischen Wohn- und Arbeitsumgebung und menschlicher Natur her. Die Architektur nutzt diese Prinzipien weltweit und im Grunde schon immer. Das Besondere an der Vastu-Lehre ist die Zuordnung von individuellen Qualitäten zu einer Himmelsrichtung (es werden insgesamt acht Richtungen unterschieden). Die Nebenrichtungen sind bedeutsamer als die Hauptrichtungen Norden, Süden, Osten und Westen, denn in den Nebenrichtungen verbinden sich die Eigenschaften von Hauptrichtungen. Die Richtung der Sonne - damit des Ostens und Südostens - spielt im Vastu eine überragende Rolle. Es wird den Sonnenstrahlen bei unterschiedlichem Sonnenstand eine Bedeutung für den Körperstoffwechsel des Menschen zugeordnet. Entsprechend sollen Gebäuden angeordnet werden, um Gesundheit und Vitalität des Menschen zu fördern.

Lernen und Arbeiten mit Vastu

Europäer richten sich eher suboptimal ein, wenn man die Lehren des Vastu zugrunde legt. Wenn dann auch noch ein abgetrenntes Arbeitszimmer fehlt, kann die Konzentration auf Lerninhalte sehr schwer fallen. Daher wird empfohlen, Räume mit sehr wenigen Mitteln optimaler zu gestalten, die Ergebnisse sind oft durchschlagend. Zwei Dinge sind vonnöten: klare Strukturen und Formen und vor allem das Beachten von Himmelsrichtungen. Damit wird der Geist am Arbeitsplatz frei, Kreativität und Konzentration entfalten sich. Schüler können aus dem Stand bessere Noten erzielen. Zu den klaren Formen gehört: Das Arbeitszimmer sollte weit entfernt von der Haustür liegen, quadratisch, mindestens aber rechteckig sein. Jegliche Balken durch den Raum, Schrägen, tief hängende Decken sind zu vermeiden. Wenn es nur einen "schrägen" Raum gibt, kann die gerade Struktur durch Trennwände - es reichen Regale als Raumteiler - geschaffen werden.
Lernen soll besser im Norden stattfinden, dem Planeten Jupiter zugewandt, der gemäß der Lehre des Vastu für Lernen und Weisheit steht. Geschäfte, Telefonate und Verhandlungen finden dagegen eher im Süden oder Südwesten statt. Am Schreibtisch soll das Gesicht in Richtung Osten weisen, aber niemals auf eine Wand schauen.

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9Aug/10Off

Bayern studieren virtuell

Ich finde, die Idee einer virtuellen Hochschule
ist sehr gut. Wenn ich an meine eigene Studienzeit
denke, wo der Professor die ganze Vorlesung über
Exzerpte aus einem Mathebuch auf Folien geschrieben
hatte und wir Studenten gar keine Zeit hatten, der
Vorlesung gedanklich zu folgen, weil wir damit
beschäftigt waren, alles sauber auf den College-Block
zu übertragen. Wieviel Zeit dafür draufging, Skripten
zu kopieren, bei der Prüfungsvorbereitung auf Lücken
im Skript zu stoßen, Leute anzurufen, ob sie am 24.4.
in der Vorlesung waren... Am Anfang vom Semester 9
Skripten kaufen mit jeweils 100-400 Seiten, wobei
doch nur die Hälfte davon gelesen wird.
Dann 6 verschiedene Vorlesungen an einem Tag, bei den
einen schläft man ein, bei den anderen kommt man nicht
mit, man konzentriert sich sowieso nur auf die zwei
Fächer, wo man demnächst Prüfung schreibt, zu den
restlichen Vorlesungen geht man gar nicht, kann man ja
auch das Skript kopieren von jemandem der da war,
Studienarbeiten werden abgeschrieben oder man trägt
seinen Namen irgendwo dazu ein.
Besser: 1 Fach gründlich anschauen, 10 virtuelle
Vorlesungen hintereinander besuchen, wenn Fragen auf-
treten, sofort stellen. Wenn man das Fach dann wirklich
gut verstanden hat, sich dem nächsten zuwenden.
Bei der virtuellen Hochschule wird ein ganzer Berg
Papier eingespart. Die Unis müssen doch immer sparen,
das hört man doch andauernd! Die Qualität der Skripten
erhöht sich, weil kleine Fehler SOFORT beseitigt werden
können und man nicht alle Skripten neu drucken muß.
Studenten, die bei bestimmten Stellen im Skript immer
wieder Fragen haben (und die Bereitschaft, Fragen zu
stellen wird steigen), können schnell mal etwas
ausführlicher erklärt werden. Bei den Professoren kann
auch eingespart werden. Wie viele von uns haben sich
schon mit Professoren gequält, die einfach nur aus
ihrem Skript vorlesen und anscheinend selbst keine
Ahnung haben von dem, was sie reden. Wenn sowas der Fall
sein sollte und man sich an der TU München ärgert, kann
man auch eine virtuelle Vorlesung aus Nürnberg anschauen
und wenn es einem das Wert ist, auch einfach dort die
Prüfung schreiben, da ja alle Scheine untereinander aner-
kannt werden. Schlechte Professoren gehen bald in Rente
(sind sowieso die meisten über 50) und müssen nicht mehr
ersetzt werden, da sowieso jeder die Nürnberger
Vorlesungen besucht.
Der nächste Vorteil sind die Arbeitszeiten für Studenten:
Nicht mehr die eine hochwichtige Vorlesung am Montag um 8:30
und die nächste erst wieder um 14:00, mit jeder Menge Pausen
drin, am Abend noch ein wichtiges Praktikum zwischen 17 und
18 Uhr. Der Student kann seinen eigenen Stundenplan verwalten.
So kann man gerne Mo-Di-Mi 8 Stunden arbeiten, am Abend
lernen und Do-Fr-Sa-So schön effektiv studieren. Was für eine
Entlastung!
Also, wißt ihr was? Die Regierung in Bayern halte ich immer
noch für einen Amigo-Sumpf, aber wenn Stoiber und Zehetmair
das zu verantworten haben, wähl ich die beiden nächstes mal!