Die Menschen können noch viel aus der Vastu-Lehre lernen
Vastu ist als den Ursprung der europäischen Baukunst anzusehen und stammt im eigentlichen Sinne aus Indien. Die Vastu-Lehre sagt aus, dass auf der Erde positive sowie negative Einflüsse vorherrschen, die das Leben des Menschen stark beeinflussen. Hierbei handelt es sich um die Sonne, den Mond, die Planeten sowie die jeweiligen Himmelsrichtungen. Bei Vastu werden vor diesem Hintergrund die fünf Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Raum berücksichtigt. Der Raum, oder auch Äther genannt, ist für die Entstehung der anderen vier Elemente maßgeblich verantwortlich. Vastu sagt aus, dass in den vier Ecken eines Hauses die jeweiligen Elemente gelten und sich im Zentrum des Gebäudes der Äther mit der meisten Energie befindet.
Wenn der Mensch sein Leben sowie die Bauweise seines Hauses sowie die Einrichtung auf das Vastu ausrichten würde, hätte er die Möglichkeit, eine höhere Lebensqualität zu erlangen. Er würde seine Lebensumgebung in den Einklang mit alten und noch immer gültigen Gesetzen der Natur in Einklang bringen und somit eine grundsätzliche Basis für mehr Lebensfreude, Vitalität, Gesundheit sowie Harmonie schaffen.
So gilt der Osten im Vastu als die beste Himmelsrichtung, da hier die Sonne aufgeht, die eine enorme Kraft und Energie besitzt. Es beginnt ein neuer Tag, neue Hoffnungen ergeben sich. Ist der Eingang eines Hauses auf diese Himmelsrichtung ausgerichtet, kann der Mensch von der Kraft positiv profitieren. Durch die Sonne und den ultravioletten Strahlen wird im Nord- sowie Südosten die Gesundheit positiv beeinflusst. Dies gilt besonders für Herz, Kreislauf, Durchblutung sowie dem gesamten Stoffwechsel. Der Südwesten hingegen, der das Element Feuer vereint, gilt als nicht positiv für die Gesundheit sowie die Vitalität. Was jedoch nicht gleichbedeutend ist, dass das Element Feuer grundsätzlich bei der Lehre von Vastu als negativ gelten muss. Denn dieses Element verkörpert gleichzeitig Licht und Wärme. Der Südosten ist ebenfalls dem Element Feuer zugeordnet, so dass hier die Temperaturimpulse gleichauf höher sind als in den anderen Himmelsrichtungen.
Wird gegen die Grundgesetze des Vastu verstoßen, kann man davon ausgehen, dass beispielsweise chronische Erkrankungen gefördert werden würden. Um sich genauer mit der Lehre des Vastu zu beschäftigen, werden verschiedene Seminare angeboten, aus denen jeder viel positives Wissen ziehen kann.
Bessere Lernerfolge dank der Vastu-Lehre?
Vastu ist eine Lehre, die aus der altindischen Tempelgestaltung hervorgegangen ist und zunächst die Berücksichtigung der Himmelsrichtungen und der Raumgestaltungen auf das menschliche, auch spirituelle Empfinden betont. Damit hat Vastu große Ähnlichkeit mit dem chinesischen Feng Shui. Man hat bei der Forschung über die altindische Lehre festgestellt, dass ähnliche Prinzipien auch in Europa seit mehreren Jahrtausenden angewandt wurden. Inzwischen nutzen Wohndesigner Vastu, um konzentriertes Lernen und Arbeiten zu ermöglichen.
Die Grundprinzipien von Vastu
Die Himmelsrichtungen wirken auf verschiedene Weise positiv oder negativ auf den Menschen, vor allem durch den Einfluss von Sonne, Mond und Planeten. Daneben werden die Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft berücksichtigt. Moderne Raumgestaltung nutzt diese Erkenntnisse und stellt eine Harmonie zwischen Wohn- und Arbeitsumgebung und menschlicher Natur her. Die Architektur nutzt diese Prinzipien weltweit und im Grunde schon immer. Das Besondere an der Vastu-Lehre ist die Zuordnung von individuellen Qualitäten zu einer Himmelsrichtung (es werden insgesamt acht Richtungen unterschieden). Die Nebenrichtungen sind bedeutsamer als die Hauptrichtungen Norden, Süden, Osten und Westen, denn in den Nebenrichtungen verbinden sich die Eigenschaften von Hauptrichtungen. Die Richtung der Sonne - damit des Ostens und Südostens - spielt im Vastu eine überragende Rolle. Es wird den Sonnenstrahlen bei unterschiedlichem Sonnenstand eine Bedeutung für den Körperstoffwechsel des Menschen zugeordnet. Entsprechend sollen Gebäuden angeordnet werden, um Gesundheit und Vitalität des Menschen zu fördern.
Lernen und Arbeiten mit Vastu
Europäer richten sich eher suboptimal ein, wenn man die Lehren des Vastu zugrunde legt. Wenn dann auch noch ein abgetrenntes Arbeitszimmer fehlt, kann die Konzentration auf Lerninhalte sehr schwer fallen. Daher wird empfohlen, Räume mit sehr wenigen Mitteln optimaler zu gestalten, die Ergebnisse sind oft durchschlagend. Zwei Dinge sind vonnöten: klare Strukturen und Formen und vor allem das Beachten von Himmelsrichtungen. Damit wird der Geist am Arbeitsplatz frei, Kreativität und Konzentration entfalten sich. Schüler können aus dem Stand bessere Noten erzielen. Zu den klaren Formen gehört: Das Arbeitszimmer sollte weit entfernt von der Haustür liegen, quadratisch, mindestens aber rechteckig sein. Jegliche Balken durch den Raum, Schrägen, tief hängende Decken sind zu vermeiden. Wenn es nur einen "schrägen" Raum gibt, kann die gerade Struktur durch Trennwände - es reichen Regale als Raumteiler - geschaffen werden.
Lernen soll besser im Norden stattfinden, dem Planeten Jupiter zugewandt, der gemäß der Lehre des Vastu für Lernen und Weisheit steht. Geschäfte, Telefonate und Verhandlungen finden dagegen eher im Süden oder Südwesten statt. Am Schreibtisch soll das Gesicht in Richtung Osten weisen, aber niemals auf eine Wand schauen.